Suite Étoile
Pariser Eleganz im Berliner Tonfall — Boiserie, Seidentapete, ein Sekretär aus 1912.
Ein Haus mit Seele —
seit einhundertachtundzwanzig Jahren.
Brahms hat hier gespielt. Marlene Dietrich wohnte in Suite Vier-Null-Zwei. Was 1898 als bürgerliches Stadthaus begann, ist heute ein Refugium aus Samt, Marmor und Messing — Berlin, wie es nur wenige noch erinnern.
Hundertachtundzwanzig Sommer, zwei Weltkriege, eine wiedergewonnene Stadt. Wir haben gebaut, restauriert, neu gedacht — und doch immer denselben Ton gehalten: leise, klassisch, sehr Berlin.
Jede Suite folgt einer eigenen Erzählung — einer Pariser Étoffe, einem Berliner Frühling, einer Wiener Nacht.
Pariser Eleganz im Berliner Tonfall — Boiserie, Seidentapete, ein Sekretär aus 1912.
Bordeauxrot und Messing, mit eigenem Salon und einer Bibliothek auf zwei Wänden.
Die historische Suite mit privatem Flügel und Blick über die Linden.
Ankunft ohne Rezeption. Schlüssel ohne Karte. Empfehlungen, die wissen, was Sie heute Abend brauchen — eine Reservierung im Salon Rouge, ein Wagen um halb acht, ein Konzert in der Philharmonie.
Das Klassik gehört zu jenen seltenen Häusern, in denen man nicht nur wohnt, sondern angekommen ist.
Süddeutsche Zeitung · Reise · Frühjahr 2025
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